Auftritte 2


 

30. September 2017

 

Nach dem Festakt Dixieland und Schnittchen

 

Alljährlich werden zu Herbstbeginn die erfolgreichen Absolventen der Akademie für Sozialmanagement bei St. Ansgar in Hildesheim festlich verabschiedet.

 

Wenn die letzte Festrede verklungen ist geht es nach draußen. Dort ist bereits das Fingerfood-Büfett aufgebaut und wartet darauf, von den hungrigen Anwesenden geplündert zu werden. Dazu gibt es musikalische Untermalung, die traditionell von den Hildesheimer Roman Street Paraders geliefert wird.

Professor Ehbrecht begrüßt jeden Musiker persönlich und bekundet damit seine Wertschätzung für die gebotene traditionelle Jazzmusik. Die Gäste entspannen sichtlich bei der lockeren Atmosphäre, die allenthalben spürbar ist.

 

Wenn dann das Büfett geräumt ist verflüchtigt sich sehr rasch die Festgemeinde und die Musiker schauen, ob noch das eine oder andere Schmankerl übrig geblieben ist.

 


10. September 2017

 

Kunsthandwerkermarkt  mit Swing aus Hildesheim

 

Erstmals verschlägt es die Hildesheimer Roman Street Paraders in das idyllische Ahrenfeld am Fuße des über 400 Meter hohen Kansteins. Der mehr als 800 Jahre alte Ortsteil des Fleckens Salzhemmendorf feiert gleich mehrere Jubiläen: 10 Jahre Kunsthandwerkermarkt, 20Jahre Heimatverein Ahrenfeld und 820 Jahre Ort Ahrenfeld. Da passen die Oldtimejazzer gut in die genannte Ahnenreihe.

 

Als die Musiker am frühen Sonntagnachmittag eintreffen, scheint der ganze Ort auf den Beinen zu sein, um mal wieder an diesem traditionellen Event teilzunehmen. Der Ort des Geschehens ist von einer riesigen „Wagenburg“ von Fahrzeugen umschlossen; es ist ein schweres Durchkommen, um die ausgestellten kleinen Kunstwerke und Gebrauchsgegenstände in Augenschein zu nehmen.

 

 

Gewissermaßen im Zentrum des Geschehens richten sich die Livemusiker aus Hildesheim ein, um auf sattgrünem Rasen inmitten eines schönen Baumbestandes auf dem Hof Füllberg Dixieland, Swing und Blues zu Gehör zu bringen. Warme Sonnenstrahlen tauchen die Szenerie in mildes Herbstlicht. Wie es scheint, sind nicht nur der Veranstalter sondern auch die zahlreichen Gäste von der gebotenen Musikdarbietung begeistert und einige harren sogar bis zum letzten gespielten Ton aus.

 

Wie man hört, könnte sich der Auftritt der Hildesheimer Band glatt noch einmal wiederholen.

 



13. August 2017

 

Quelle: Seesener Beobachter vom 17. August 2017

 

Swing-Jazz bringt wieder das
Mississippi - Delta nach Bad Grund

Zehntes Gastspiel der "Roman Street Paraders" aus Hildesheim / Geschenke gab es

 

Text und Fotos von PETRA BORDFELD


BAD GRUND. Die Jungs von "Roman Street Paraders " waren bereits zum zehnten Mal der Einladung des Kur- und Touristik- Vereins (KTV) Bad Grund gefolgt, um zur Freude vieler Fans des Swing Jazz aus nah und fern aufzuspielen. Dafür durften sie sich über ein Dankeschönpräsent der besonderen Art freuen. Denn Karl-Hermann Rotte, Vorsitzender des KTV, hatte eigens für jeden Musiker der Band, die vor 56 Jahren in Hildesheim aus der Taufe gehoben wurde, Fotobücher erstellt, in denen "Zehn Jahre Gastspiel in der Bergstadt " festgehalten sind.

 

Der Keyboarder, der Schlagzeuger, der Kontrabass- und Tubaspieler, der Klarinettist, der Trompeter und der Saxofonist spielten vor und nach der kleinen, nicht erwarteten Unterbrechung weit mehr als drei Stunden im Atrium auf, und verwandelten dieses so zu einem von Swing und bester Laune gefüllten, überdachten Mississippi - Delta.

 

Es war weder zu übersehen, noch zu überhören, dass die sechs wieder sehr gerne nach Bad Grund gekommen waren, denn sie präsentierten ein von ganzem Herzen getragenes, buntes Programm, das traditionsgemäß mit "Glory Halleluja" begann und selbstverständlich mit dem historischen und doch aufgefrischten Steigerlied endete.

 

Die Amateur-Dixieland-Band, die sich seit 1961 immer donnerstags zum Üben trifft, in der Helmut Müller, Friedhelm Strink und Gerd Mair zum Urgestein zählen, sorgte dafür, dass selten die Füße oder Hände ruhig gehalten werden konnten. Denn die Instrumente sandten neben den hervorragenden Tönen auch Signale aus, die ein ruhiges Sitzen oder Stehen sehr erschwerten. Ganz besondere Highlights waren übrigens die Solis der Instrumente und die Gesangeinlagen.

 

Ob das nun der Klassiker "St. Louis Blues", die frühe Swing-Nummer mit 32 Takten, Louis Armstrongs "Bourbon Street Parade", das näckische "Bei mir bist du schön" oder " Lady Be Good“, das seit fast 90 Jahren zum populären Jazzstandard gehörende, "Thats A Plenty", das bereits 1924 veröffentliche
"Nobodys Sweetheart", der Popsong der 30er Jahre "When You're Smiling" oder die Musical-Hits   
"Hello, Dolly!" und "Lady, Be Good" waren, im Prinzip folgte ein Höhepunkt dem nächsten. Denn jedes Lied sollte sich als solcher entpuppen. Dass ihnen das bei jedem Stück aufs Neue gelang, machte ihnen der von Herzen getragene Beifall deutlich.

 

Das absolute Highlight war dann aber das Steigerlied. Zuerst spielten es die Hildesheimer Hobby-Vollblut-Jazzer auf Wunsch von Karl-Hermann Rotte mit bekannter Melodie auf und ließen dabei auch die erste Strophe erklingen. Traditionsgemäß erhob sich dafür das gesamte Publikum. Nach dem ersten Part übernahm der Jazz die musikalische Regie, und gab dem historischen Lied einen neuen, von Rhythmus getragenen Touch.

 

Als die Instrumente zusammengepackt und die Sitzplätze frei wurden, waren sich im Prinzip alle absolut sicher, dass es 2018 das elfte Wiedersehen und Wiederhören geben wird.

 



01. März 2017

 

Tag der Offenen Tür in der Oskar-Schindler-Gesamtschule

 

Die Hildesheimer Gesamtschule präsentiert auch in diesem Jahr wieder ihr Angebotsprofil. Neben der schulischen Bildung gehört natürlich auch die Öffnung zu kulturellen und freizeitorientierten Aktivitäten.

 

Die Roman Street Paraders, langjährig musizierende Oldtimejazzband, hat das Glück seit vielen Jahren die Schule als Domizil für ihre regelmäßigen Übungseinheiten zu nutzen. So ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die „Hausband“ ihren musikalischen Beitrag zum Gelingen der schulischen Präsentation leistet.

 Wo gibt es das noch, dass Jazz aus dem alten New Orleans auf Hip Hop und Funk gewöhnte junge Ohren trifft.

Die Jazzband spielt gut zwei Stunden Stücke aus ihrem Repertoire; für die ganz jungen Schülerinnen und Schülern ist dies der reinste Kulturschock und bedeutet absolutes Neuland. Die älteren Menschen im Raum allerdings schwelgen hier und da ein wenig in Erinnerung ob der Hits der 60er und 70er Jahre von Chris Barber und Co.

 

Die Leiterin der Schule, Frau Berger, fördert offensichtlich das Aufeinandertreffen der verschiedenen Generationen und der jeweils dazugehörigen Musik. Dabei gibt sie durchaus ihre Sympathie für Oldtimejazz nach Art der Roman Street Paraders zu erkennen. Als weitere Fan outet sich dabei auch der Sozialarbeiter der Schule, Herr Herold, der als selbst produzierender Musiker besondere Freude an jeder Form von Livemusik zeigt.

 

Für die Oldtimejazzer ist der Gig in der großen Mensa als Erfolg zu buchen, zumal drei Mädels aus der Versorgungscombo hinter dem Verkaufstresen manchen Musikbeitrag durch rhythmisches Wiegen und Klatschen im Stil der Andrew Sisters unterstreichen.